Cocktails mixen ist bei weitem nicht so schwer wie Du denkst. Damit es Dir noch etwas leichter fällt, habe ich Die hier einige praktische Tipps zum Cocktail mixen zusammengestellt. Fragen wie ich das Eis richtig einsetze oder wie messe ich richtig ab, werden Dir hier beantwortet.
Das richtige Eis zum Cocktail mixen
Viel zum Gelingen trägt das Eis bei. Es muss geschmacklich neutral sein, die richtige Größe haben und – so abwegig es klingt – es darf nicht zu kalt sein. Die Berufsbarmixer haben Eiswürfel aus dem Eiswürfelbereiter zur Verfügung deren Kältegrad um die 0° Grad liegt. Beim Mixen mit diesen Eiswürfeln entsteht ein anderer Kälteeffekt als mit Eiswürfeln die aus der Tiefkühltruhe stammen und meist um minus 15° C aufweisen. Eiswürfel mit geringer Kälte lösen sich beim Mixen natürlich schneller auf. Dadurch geben sie viel mehr Flüssigkeit ab, und diese ist zum Gelingen mancher Drinks wichtig.
So paradox es klingt, je kälter die Eiswürfel sind, desto geringer ist ihr Kühleffekt. Das fehlende Schmelzwasser kann dann nicht zur Kühlung beitragen, und während des Schüttelns oder Rührens nimmt der Drink nicht genügend Kälte vom Eis an. Drinks mit „kalten Eiswürfeln“ müssen deshalb länger geschüttelt werden. Am besten nimmt man die Eiswürfelschalen einige Zeit vor ihrer Verwendung aus dem Tiefkühler und lässt sie antauen. Sie verlieren dadurch an Kälte und lassen sich dann besser verarbeiten.
Gestoßenes Eis
Dazu gibt man Eiswürfel auf ein Küchentuch aus Leinen und faltet dieses zu einem Beutel zusammen. Diesen legt man auf einen festen Untergrund und schlägt mit einem Fleischklopfer oder Holzhammer darauf. Die kleinen Eisstücke gibt man mit einem Löffel in das Glas oder nimmt sie direkt mit dem Glas aus dem Tuch auf. Das restliche gestoßene Eis gibt man in Gläser und stellt diese bis zum Gebrauch ins Gefrierfach
Verwende Gekühlte Gläser zum Cocktail mixen
Mixdrinks in Cocktailschalen oder kleinen Stielgläsern erhalten einen zusätzlichen Kühl-effekt wenn man sie in „gefrosteten“ Gläsern serviert. Dazu gibt man die Gläser einige Stunden vor Gebrauch in ein Tiefkühlfach oder füllt sie vor dem Mixen mit gestoßenem Eis. Manche Cocktailschalen lassen sich auch durch frappieren, d. h. durch ausschwenken mit Eiswürfeln kühlen.
Zucker- und Salzrand
Dazu wird das Fruchtfleisch einer geviertelten Zitrone leicht eingeschnitten und darin der Glasrand mit der Öffnung nach unten gedreht. Anschließend wird der Glasrand in eine Schale mit Zucker oder Salz getupft. Durch leichtes Klopfen am Glasrand entfernt man nicht anhaftende Anteile.
Den Cocktail mit Garnituren verschönern
Grundsätzlich verwendet man frische, essbare Früchte, Sie sollten mit der Geschmacksrichtung der Drinks stehen, das heißt den Drink mit Früchten nicht überladen. Für die Garnierung schneidet man die Früchte oder Fruchtstücke ein steckt sie an den Glasrand, gibt sie direkt in den Drink (z. B. Kirschen oder halbe Zitronenscheiben) oder legt sie aufgespießt über den Glasrand.
Das Abmessen
Eine Grundvoraussetzung beim Mixen ist das Abmessen der Zutaten. Der Handel bietet Meßbecher aus Metall mit 2 cl und 4 cl Eichung an. Man kann aber auch Schnapsgläser mit der gleichen Eichung verwenden. Grundsätzlich beginnt man in der Reihenfolge Sirup, Säfte oder Sahne, d. h. mit den kostengünstigeren Anteilen. Diese kann man noch mit „Augenmaß“ eingießen, die zuletzt zugegebenen Liköre und Spirituosen sollte man aber unbedingt abmessen. Kohlensäurehaltige Limonaden oder Sekt zum Auffüllen kann direkt zugegen werden, da der Umweg über das Messglas einen Kohlensäureverlust bringt.
Praktische Tipps zum Cocktail mixen
Mixen mit trockenem Sekt – ein Genuss! Erfrischende Sekt Drinks sind einfach herzustellen. Fruchtsaft und Sekt und/oder ein Schuss Likör – und fertig sind tolle Rezepte. Besonders gut eignen sich z. B. Mounier Bleue Brut, Schlumberger Brut oder auch Ferrari Brut. Für unsere Rezepte verwenden wir Mounier Bleue Brut, ein Sekt im neuen Stil, der ausschließlich aus Weißburgunder-Trauben erzeugt wird. Ob pur oder zum Mixen – Mounier Bleue Brut ist immer die richtige Wahl.
Wodka hat sich durch seine geschmackliche Neutralität zu einer der beliebtesten Mix-Spirituosen entwickelt und ist als Basis für viele international berühmte Drinks unentbehrlich. Besonders rein, mild und bekömmlich ist Echter Russischer Wodka Moskovskaya.
Sangrita ist ein alkoholfreier Würzdrink, der pur, aber auch als Bestandteil herzhafter Cocktails ein einzigartiges Geschmackserlebnis bietet. Zur Auswahl stehen die zwei Sorten „Classic“ und „Picante“.
Die Longdrink-Liqueure des bereits 1575 in Amsterdam gegründeten Welthauses Bols bereichern jeden Mixdrink mit einer fruchtigen Note. Mit den angebotenen Sorten Bols Blue, Kontiki Red Orange, Grüne Banane, Maracuja Sun und nicht zuletzt Pisang Ambon mixt man im Handumdrehen in Verbindung mit Säften und/oder Sekt exotisch-frische Drinks für jede Tageszeit.
Die Kreation eines neuen Rezepts ist gar nicht so schwer. Wichtig ist, daß die Zutaten zu-einander passen. Beginnend mit dem Sirup und Saft, gießt man mit einem Meßglas die Zutaten in den Unterteil des Shakers, rührt nach jeder Zugabe mit einem Barlöffel um und probiert. Damit hat man die Möglichkeit zum Ausgleichen. Erst wenn alle Bestandteile zugegeben sind und der Drink schmeckt, gibt man die Eiswürfel dazu und schüttelt wie sonst auch.
Als absoluter Trend-Drink der 90er Jahre hat sich die brasilianische Caipirinha etabliert. Profis verwenden als Basis für eine Premium-Caipirinha ausschließlich Pitú Cachaca premiado do Brasil. Insider sprechen daher bereits von der „Pitúrinha“. Im Gegensatz zu Rum Cachaca nicht aus Zuckerrohr-Melasse, sondern durch Destillation aus frischem, grünen Zuckerrohr gewonnen.
XUXU 10 ist der neue In-Drink, eine ideale Kombination aus viel Frucht und einem Schuß Wodka. XUXU 10 ist eisgekühlt ein Erlebnis pur. Mit den Geschmacksrichtungen Erdbeer und Aprikose lassen sich aber auch phantasievolle Drinks mit trockenem Sekt oder auch Cocktails wie die „XUXU Margarita“ mixen.
Tequila darf an keiner Bar fehlen! Sowohl der klassische klare Silla Silver, als auch der sanftere Silla Gold sind ideale Basisspirituosen zum Mixen von Longdrinks und Cocktails mit kräftigem Geschmack
Jamaica ist die Insel des Rums und Captain Morgan eine der berühmtesten Marken weltweit. Dieser braune Rum wird mit 42 % vol und 73 % vol angeboten und von Barmixern besonders wegen seines einzigartigen Aromas geschätzt.
Sirup werden beim Mixen ihres Geschmackes wegen, zum Süßen und zum Erreichen schöner Farben verwendet. Sie harmonieren besonders mit Fruchtsäften, Limonaden, Milch und Spirituosen. Da bis Anfang der 80er Jahre das Sirupangebot sich auf wenige Sorten beschränkte, waren auch der Kreativität beim Mixen Grezen gesetzt. Frischen Wind brachte dann das Sirup-Programm des hauses Reimerschmid. Unter den vielen Sorten sorgen besonders die Geschmacksrichtungen Granatapfel (Grenadine), Kokos, Mandel, Erdbeer, Banane, Maracuja und Blue Curacao für die Entwicklung vieler neuer Rezepte.